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Zu sehen ist ein Plakat mit der Aufschrift "Es ist nicht mehr mein Körper, sondern seiner". Plakat: Sabine Neumann und Falko Ulmer

Aktuell

Pressemitteilung

Juli 2015 : Gleichstellungsbeauftrage der Verbandsgemeinden Bodenheim und Rhein-Selz informierten in Kooperation mit dem Frauennotruf Mainz über Cyber-Stalking und Sexting

Michaela D. Brauburger, Ariane Schmitt, Anette Diehlund Nicole Bernard vor dem Eingang des Rathauses Bodenheim

Von links nach rechts: Michaela D. Brauburger (externe Fachfrau des Frauennotruf Mainz), Ariane Schmitt (Gleichstellungsbeauftrage von Bodenheim), Anette Diehl (Frauennotruf Mainz), Nicole Bernard (Gleichstellungsbeauftrage von Rhein-Selz)

Aufgrund des hochsommerlichen Wetters fanden nur wenige Interessierte den Weg zur Informationsveranstaltung „Cyber-Stalking und Sexting, Signale erkennen – Hilfestellungen leisten“, zu der die Gleichstellungsbeauftragten der Verbandsgemeinden Bodenheim und Rhein-Selz, Ariane Schmitt und Nicole Bernard, in Kooperation mit dem Frauennotruf Mainz einluden. Die geringe Teilnehmerzahl trübte allerdings nicht die rege Diskussion um mögliche Hilfestellungen und Tipps zur Präventionsarbeit.

An sozialen Netzwerken kommen heutzutage viele Mädchen und Frauen nicht mehr vorbei. Ob Facebook, WhatsApp, Twitter oder YouTube, all diese Dienste werden aktiv und viel genutzt. Freundschaften und Beziehungen werden mittels diesen Medien gepflegt, dass hierbei etliche sensible Daten gesammelt werden, ist vielen Mädchen und Frauen nicht klar. Gerade von Mädchen im Teenageralter werden bedenkenlos Fotos hochgeladen, Adressen öffentlich gemacht oder sogar Telefonnummern genannt. Zusammen mit den gängigen Standortbestimmungen und öffentlichen Profilen, macht dies macht die Überwachung und das Einstellen von „Rachepornos“ im Internet, beispielsweise von (Ex-)Partnern, sehr einfach.

„Ein paar Minuten sind ausreichend, um eine Spionage-App auf dem Smartphone zu installieren. Obwohl die heimliche Überwachung von einer Person strafbar ist, sind diese Apps schnell im Internet zu erwerben und oft nicht auf dem Handy auffindbar.“, sagt Michaela D. Brauburger, Medienpädagogin und externe Fachfrau des Frauennotruf Mainz e.V. „Es ist daher wichtig, sein Smartphone nicht unbeaufsichtigt liegen zu lassen und es mit einem guten Passwort zu schützen. Die Passwörter der eigenen Online-Identität der/m Partner/in zu verraten ist kein Vertrauensbeweis sondern öffnet die Tür zur Kontrolle der privaten Aktivitäten im Internet.“

Anette Diehl vom Frauennotruf Mainz e.V. erklärt: „Immer wieder fragen uns Betroffene um Rat, wie sie die unerwünschte Kontaktaufnahme von (Ex-)Partnern oder Tätern über die sozialen Netzwerke wirksam verhindern können. Uns ist daher die Präventionsarbeit über den verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien besonders wichtig.“

Verantwortlich: Vanessa Kuschel, Juli 2015