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Logo des Frauennotrufes: Ein Frauenzeichen, in dessen eine stilisierte Hand einen Telefonhörer hält.Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen und Mädchen in Mainz e.V.
Fachstelle zum Thema sexualisierte Gewalt
Telefon: 0 61 31 - 22 12 13
Info-Kampagne: Fiese Drogen im Glas
Ko-Tropfen - fiese Drogen im Glas
KO-Tropfen - Video-Clip
Achtung: Der Notruf zieht um
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Zu sehen ist in einem Tunnel aus Stoff ein Fernseher, der den Bauch einer Frau zeigt. In dem Bauch liegt in embryonaler Haltung eine weitere Frau. Videoinstallation: Tobias Kohlhaas

Informationen für Bezugspersonen

Einen Umgang finden

Sexualisierte Gewalt verändert nicht nur die Lebenssituation der betroffenen Frauen und Mädchen, sondern auch das Leben der privaten oder beruflichen Bezugspersonen. Viele Angehörige oder professionelle BegleiterInnen fühlen sich angesichts des Leids der Betroffenen hilflos und ohnmächtig.

Die Reaktionen der Umwelt, der Angehörigen, FreundInnen und Bekannten, sind für Betroffene von großer Bedeutung und für den Verarbeitungsprozess wichtig.

Nicht selten werden betroffene Mädchen und Frauen mit Zweifeln, mit Ablehnung, Vorwürfen oder Schuldzuweisungen konfrontiert.

Die Gewalterfahrung einer nahestehenden Person stellt auch für das nahe soziale Umfeld eine Belastung dar und führt zu unterschiedlichen Reaktionen.

Fragen wie: "Warum bist du denn mit ihm in die Wohnung gegangen?" oder "Warum hast du dich nicht gewehrt?" vermitteln der Betroffenen, dass an ihrer Glaubwürdigkeit gezweifelt wird und ihr eine Mitschuld zugeschrieben wird.